zellkern 2,8 m³

belebte installation für 4 akteure


franz leander klee entwickelte anlässlich der performancereihe „implantate“ 2008 ein szenario nach einer arbeit von evelin stadler in einem bühnenbild von wolfgang klee. im rahmen von „zellkern 2,8m³“ wird diese idee nun weiterentwickelt und erfährt so eine erneute metamorphose.


hauptmotiv der arbeit ist ein wechselspiel zwischen offenbarem und verborgenem. es ereignet sich für spieler wie zuschauer im rahmen einer verrätselten bühnensituation. das stück spielt mit der unbefriedigten lust an bildern und stellt die akustische verführung innerhalb eines imaginierten puzzels dar.


vier kleinste räume, durch ein ca. 2 meter hohes pappkreuz definiert, werden von je einem darsteller „bewohnt“, der seinen platz nicht verlassen darf. die figuren sind in ihrer beengtheit und isolation auf sich zurückgeworfen, genügen sich selbst nicht und suchen deshalb im unsichtbaren nachbarn ein antwortendes gegenüber.


das publikum sitzt um die installation herum. jeder besucher bestimmt mit seiner platzwahl zugleich seine persönliche version der einzelnen aufführung.

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